Wasserverteilung Unser Trinkwasser erfüllt am Werkausgang die strengsten Anforderungen weltweit, die durch die deutsche Trinkwasserverordnung an eine Verwendung von Wasser als Lebensmittel gestellt werden - ohne Zusatzstoffe jeglicher Art.

Der Wasserverband Treene versorgt rund 46.000 Menschen mit Trink- und Betriebswasser in einem Versorgungsgebiet, das eine Größe von ca. 700 km² aufweist.Über ein weitverzweigtes, unterirdisches Versorgungsnetz mit einer Länge von etwa 800 Kilometer Hauptleitungen erreicht unser Wasser etwa 16.000 Haus- und Weideanschlüsse.

Schildständer wie dieser dienen den Mitarbeitern des Wasserverbandes Treene der besseren Orientierung vor Ort und geben Aufschluß über Durchmesser und den Verlauf von Versorgungsleitungen sowie die genaue Position von Hydranten und Absperrventilen.

Bei einer durchschnittlichen Tagesförderung von ca. 9.000 m³ werden über unsere Versorgungsleitungen im Jahr 3 Millionen m³ Trinkwasser an unsere Kunden abgegeben. Damit das Trinkwasser bei der Übergabe am Wasserzähler des Kunden auch nach dem Transport durch die Versorgungsleitungen eine einwandfreie Qualität aufweist, gelten beim Bau und der Pflege des Rohrnetzes höchste technische Standards. Für die Qualität des Wassers in der Hausinstallation ist der Kunde jedoch eigenverantwortlich.

Im gesamten Versorgungsgebiet werden regelmäßig Wasserproben an den verschiedensten Stellen entnommen, die von dem unabhängigen Labor LUFA aus Kiel untersucht werden. Daß das Wasser die Haushalte in praktisch unveränderter, einwandfreier Qualität erreicht, unterstreicht die Leistungsfähigkeit unserer Rohrnetzabteilung.

Unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit und eines stabilen Wasserpreises kommt der Unterhaltung unseres Rohrnetzes in den kommenden Jahren eine besondere Bedeutung zu.

Eine Druckerhöhungsstation in Husum, Ortsteil Schobüll kann – vom Wasserwerk in Wittbek elektronisch gesteuert mit Hilfe einer Fernwirkanlage – nicht nur den Druck kurzfristig erhöhen, sondern für bestimmte Zeit wichtige Funktionen des Wasserwerkes komplett überbrücken. Bei Betriebsstörungen oder Unterhaltungsarbeiten im Wasserwerk bzw. Rohrnetz trägt die Druckerhöhungsstation somit wesentlich zur Versorgungssicherheit bei.
 
1995 wurde von Nordstand/Faulehörn aus eine Versorgungsleitung dA 75 durch das Naturschutzgebiet Nordfriesisches Wattenmeer auf einer Länge von 7,15 Kilometern in 1,20 m Tiefe eingepflügt, um die Hallig Südfall mit Wasser zu versorgen.